Lassen Sie sich nicht täuschen: Die Hölle ist genauso real wie der Himmel. Himmel und Hölle sind die beiden Aufenthaltsorte, die den Menschen nach ihrem Tod bestimmt sind. Und diese beiden Aufenthaltsorte sind ewig.

Der Grund dafür ist, dass Gott den Menschen als Ewigkeitswesen erschaffen hat. Der passende Aufenthaltsort für ein ewig lebendes Wesen ist ein ewiger Aufenthaltsort.

Warum ist der Mensch ein Ewigkeitswesen? Ist nicht sein Körper sterblich?

Gottes Wort erklärt uns, dass jeder Mensch aus drei Teilen besteht: dem Körper, dem Geist und der Seele. Der Körper ist der sichtbare Teil des Menschen. Dieser wird sterben und nach dem Tod wieder zu Staub zerfallen, aus dem er gemacht ist. Geist und Seele sind die unsichtbaren Teile des Menschen, und diese sind unsterblich.

Die Tatsache, dass wir ewig leben werden, sollte uns erschrecken! Nach dem Tod ist es nicht einfach „aus“, wie die Atheisten meinen. Stattdessen geht es weiter. Die Frage ist nicht, ob es weitergeht, sondern wie.

Viele Menschen denken, dass sie keine schlechten Menschen seien, und dass Gott sie daher nach ihrem Tod in den Himmel lassen wird. Sie vergleichen sich mit vermeintlich noch schlechteren Menschen, wie Mördern, Dieben und Ehebrechern. Dabei übersehen sie aber, dass vor Gott alle Menschen schuldig sind. Denn Gottes moralischer Maßstab ist für uns Menschen unerreichbar hoch. Wer schon einmal jemandes Frau (oder Mann) angesehen hat, um sie (oder ihn) zu begehren, ist in Gottes Augen ein Ehebrecher. Wer schon einmal in Gedanken etwas gestohlen hat, ist in Gottes Augen ein Dieb. Und wer schon einmal Streit mit einem anderen hatte, ist in Gottes Augen sogar ein Mörder. Danach sind wir alle Ehebrecher, Diebe und Mörder!

Manche Religionen behaupten, dass man zwar nach seinem Tod in die Hölle kommen kann, dass man aber dort einfach zerstört würde und aufhöre zu existieren. Wieder andere behaupten, dass man nur für eine Weile in die Hölle käme, und dann doch irgendwann wieder freigelassen würde und in den Himmel dürfe. Noch andere behaupten, dass man zwar aus der Hölle niemals wieder herauskommen könne, es aber immer wieder Ruhepausen gäbe, wo man nicht leiden müsse.

All diese Behauptungen sind falsch. Die Bibel erklärt uns ganz unmissverständlich, dass die Hölle ein ewiger Aufenthaltsort ist, an dem die dort Verdammten ewig furchtbare Qualen leiden müssen, ohne auch nur einen Moment Pause. In Offenbarung Kapitel 14 Vers 9 bis 11 heißt es:

„Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.“

Die Hölle ist ein See aus Feuer, der mit Schwefel brennt, in den die Verdammten geworfen werden. In Offenbarung Kapitel 20, Vers 10 bis 15 heißt es:

„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.“

An dieser Stelle regt sich bei vielen Zeitgenossen vehementer Widerstand. Die einen sagen, Gott gäbe es überhaupt nicht. Die anderen sagen, Gott sei doch Liebe, und würde niemanden verdammen. Doch das ist wenig weise. Denn Gott hat es nun mal so eingerichtet, ob es uns gefällt oder nicht. Gott lässt nicht mit sich diskutieren. Das heißt, die ewige Hölle ist einfach Realität, wie zum Beispiel auch die Schwerkraft Realität ist, und man sterben kann, wenn man ohne Sicherung im zehnten Stock aus dem Fenster springt. Wird es auf die Schwerkraft Eindruck machen, wenn wir zu diskutieren anfangen, und behaupten, es gäbe sie gar nicht? Oder wenn wir zum Beispiel behaupten, es gäbe sie zwar, aber man würde nicht zu Schaden kommen, weil wir angeblich nur am Anfang schnell fielen, kurz vor dem Aufprall aber langsam zu Boden sinken würden?

Ist es da nicht viel klüger, sich den Tatsachen zu stellen und anzuerkennen, dass Gott über uns Menschen unbeschränkte Macht hat? Sollten wir uns nicht vielmehr die Frage stellen, wie wir dem Urteil eines heiligen Gottes, dessen Zorn über die Sünde so unendlich groß ist, entkommen können?

Und tatsächlich: Niemand muss in die ewige Hölle, um dort für seine unendlich hohe Schuldenlast gegenüber einem vollkommen sündlosen und heiligen Gott zu bezahlen. Denn Gott hat einen Ausweg geschaffen! Ob ein Mensch diesen Ausweg annimmt, hängt allerdings von ihm selber ab.

Dazu hat Gott vor rund 2000 Jahren menschliche Gestalt angenommen, lebte unter den Menschen und bezahlte schließlich am Kreuz die Strafe für unsere Schuld. In den Stunden, die er am Kreuz litt, nahm er den ganzen Zorn Gottes auf sich, den wir sonst in der ewigen Hölle ertragen müssten. Am dritten Tag stand er dann wieder von den Toten auf, und bestätigte dadurch, dass Gott das Opfer angenommen hatte. Der Name dieses Gott-Menschen, der dieses Opfer brachte, ist Jesus Christus, der Sohn Gottes.

Jeder Mensch, der nun an Jesus Christus glaubt, der also darauf vertraut, dass allein das Opfer, das Jesus Christus am Kreuz brachte, ausreicht, wird vor der Hölle gerettet. Ja mehr noch, Gott macht ihn zu einem Kind Gottes, gibt ihm ein Erbe und erlaubt ihm, ewig mit ihm zusammen im Himmel leben zu dürfen!

Das ist ein unglaublich großzügiges Angebot. Wollen wir dieses Angebot wirklich ausschlagen, nur um uns nicht vor Gott beugen zu müssen? Wollen wir die Ewigkeit riskieren, nur weil wir halsstarrig sind?

Es wird in der Hölle niemanden geben, der Gott anklagen kann, denn er wird aus eigener Schuld dort sein. Er hat Gottes Liebe ausgeschlagen – das Opfer, das Gott am Kreuz brachte – und muss dafür die ewigen Konsequenzen tragen.

Es ist eine Wahl zwischen Licht oder Finsternis, zwischen Wahrheit oder Lüge.

Himmel oder Hölle – was wählen Sie?


"Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind." (Joh 3, 19-21)